Lehrstuhl für Data-driven Analysis and Design of Materials
Willkommen beim Lehrstuhl für Data-driven Analysis and Design of Materials an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock.
Wir analysieren die Morphologie und Struktur von Werkstoffen mittels hochaufgelöster Röntgenmethodiken und entwickeln automatisierte Workflows zur Bildverarbeitung, u.a. durch die Nutzung von Deep Learning Methoden. Darüber hinaus entwickeln wir Modelle zur Vorhersage von Materialverhalten. Wir fokussieren unsere Forschung auf Biomaterialien und sind stets daran interessiert, unsere Methoden zusätzlich auf andere Materialklassen und Fragestellungen anzuwenden.
Neuigkeiten
Projekt CMART Kickoff-Meeting beim DESY in Hamburg
Die Partner des CMART-Projekts haben sich zu einem Kick-off-Meeting am DESY in Hamburg getroffen, um die nächsten Schritte zur gemeinsamen Projektarbeit zu besprechen. Während des Meetings stellten alle Partner kurz ihre derzeitige Arbeit, ihre Erwartungen und ihren geplanten Beitrag zum Projekt vor. Anschließend wurden erste Schritte zur Teamintegration besprochen und eine gemeinsame Road-Map für die zentralen Aufgaben erarbeitet.Ein zentrales Thema des Meetings war die Umsetzung interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Partner identifizierten, welche Teams sich untereinander austauschen sollten und klärten, wie Arbeitsabläufe und Ergebnisse innerhalb der Partnerorganisationen abgestimmt werden können. Ziel des KickOffs war es, eine gemeinsame Vorstellung der nächsten Projektphase zu entwickeln und einen Arbeitsablauf zu vereinbaren um somit die Grundlage für eine effizientere und kooperative Zusammenarbeit zu schaffen.
Lange Nacht der Wissenschaften 2026
Auch dieses Jahr freuen wir uns wieder an der Langen Nacht der Wissenschaften am 23.04.2026 im Foyer des Forschungsbaus Leben, Licht und Materie in der Albert-Einstein-Str. 25 teilzunehmen und Besucher:innen mit unserem Licht-CT Demonstrator die Welt der Computertomographie nahezubringen und Schattenbilder zum Leben erwecken. Mehr dazu gibts hier.
5th Materials Science Colloquium
Vom 13.-17.04. hat Berit am 5th Materials Science Colloquium der Montanuniversität Leoben in Lech am Arlberg teilgenommen. Unter der Highlight-Topic Artificial Intelligence (AI) in Materials Science hat Berit einen Vortrag zu “Utilizing deep learning to study and predict the behaviour of biodegradable magnesium-based implants ex vivo” gehalten und dort die aktuellsten Arbeiten zu digitaler Volumenkorrelation und virtuellem Staining mit Deep Learning präsentiert.
AI MSE 2025 in Bochum
Bianca, Carsten und Malte haben diese Woche Bochum besucht, um an der AI MSE 2025 teilzunehmen, einer Konferenz für den Einsatz von KI in den Materialwissenschaften, organisiert von der DGM. Mit einer Länge von nur zwei Tagen war es ein kurzer Ausflug, aber das heißt nicht, dass an Inhalten gespart wurde, ganz im Gegenteil: Es gab Vorträge zu aktuellster Forschung in Bereichen wie KI für Superauflösung in Mikroskopiertechniken, Anomaliedetektion in Fertigungsprozessen, oder den besten Praktiken in wissenschaftlichem Datenmanagement. Und Bianca konnte mit ihrer Forschung zur Superresolution sowohl ein Poster als auch einen Beitrag zum Vortrag von Sarah Irvine beisteuern! Es war eine großartige Erfahrung und das Team hat bereits viele Ideen, wie sie die Anregungen aus der Konferenz in ihrer eigenen Forschung einsetzen können!
Beamtime am DESY
Die letzte Beamtime am Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY) war ein voller Erfolg: Mit hoch-brillanter Röntgenstrahlung haben Bianca, Wiebke, Carsten, Malte und Berit verschiedene Proben durchleuchtet, um hoch-aufgelöste, dreidimensionale Bilder zu erstellen. Die Proben kamen unter anderem vom Institut für Metallische Biomaterialien des Helmholtz-Zentrum Hereon, vom Lehrstuhl für Strukturmechanik und dem Institut für Zellbiologie der Universität Rostock, sowie der Universitätsmedizin Rostock. Das Ziel war dabei, Einblick in den inneren Aufbau der Proben zu gewinnen und so ein besseres Verständnis für das Zusammenspiel von Form und Funktion herzustellen. Wir freuen uns, dass diese Kooperation so gut geklappt hat, bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei den Beamline Scientists für die Betreuung, und sind schon gespannt, welche weiteren Resultate die Messungen produzieren werden!
Scaffold: Christian Polley

















